| Als
1973 Tom Robinson nach London kam, hatte er einen Selbstmordversuch und
einen Aufenthalt in der Klapse hinter sich. (Naja, etwas genauer... Tom
startete seinen Selbstmordversuch im zarten Alter von 16 mit einem Anti-Depressivum
und Aspirin und in die „Klapse" ging er dann freiwillig, ein herrschaftliches
Rittergut „Finchden Manor" in dem 50 Jungs von mehr oder minder begüterten
Eltern untergebracht waren.) In London gründet Tom mit zwei Freunden „Café Society" - eine Folk-Pop Band. Nach 2 Jahren tingeln durch die Clubs nahmen sie eine LP auf. Das einzig Bemerkenswerte an der LP war, daß sie von Ray Davies (Kinks) produziert wurde. 1976 verließ T. Robinson die Band und änderte radikal seinen Stil, mit Danny Kustow (Gitarre), den er schon aus den Finchden Manor-Tagen kannte, gründete er die Tom Robinson Band. Dazu kam der Drummer Delphin Taylor und der 16-jährige Marc Ambler als Bassist. Es stellte sich heraus, daß Mark ein guter Keyboardspieler war, und so übernahm T.Robinson den Bass. |
||
Sie
engagierten sich für die Frauenrechte und die Rechte der Schwulen,
für Rock against Racism, und Amnesty International und galten neben
den Clash als die politische Band. T.Robinson war es durchaus klar,
daß es sich dabei um ein zweischneidiges Schwert handeln konnte. "Es ist unmöglich zu wissen, ob sie (die Veranstalter, bzw. die
Musikindustrie) Deinen Popstar-Status benutzen um die Menschenrechte
zu fördern, oder die Menschenrechte benutzen um Deinen Popstar-Status
zu fördern."
Offizielle Homepage Tom Robinson |
||